Akzeptanz.

Das Schlüsselwort der Woche: Akzeptanz.

Der Körper hat mal wieder ein Stop- Signal gegeben.


Letztes Wochenende hatte ich einen heftigen Migräne Anfall. Nichts hat geholfen.

Danach fühlte sich alles nach Nacken-/Rückenverspannung an.

Bei jedem Blick nach unten: Kopfschmerz. Druck auf dem Hinterkopf.

Also am Montag zum Arzt. Verdammt, was gebührt privatversicherten eigentlich für eine Ehre? Ich konnte es nicht fassen und war sprachlos.

Test A, Test B, Physioverordnung, direkt die erste Physioanwendung vom praxiseigenen Therapeuten. Elektrotherapie, Massage, Wärme.

Entspannen konnte ich dabei nicht: zu groß das Gefühl der Ungerechtigkeit gesetzlich Versicherten gegenüber. War ich ja auch noch zuletzt. Zu wissen, was alles möglich ist bei „Verspannungen“ – Geld regiert die Welt.


Dienstag dann völlig ausgeknockt. Erstverschlimmerung, Muskelkater von der Physio.

Ich kann nicht zum Seminartag. Akzeptanz.

Mittwoch fühle ich mich nur minimal besser. Ich kann nicht arbeiten, nicht zur Schule. Es ist die letzte Stunde vor einer Klassenarbeit in einer meiner Klassen. Mist! Akzeptanz.

Beim Arzt entscheiden wir, dass ich auch den Rest der Woche nicht arbeiten gehen soll. Puh. Übernächste Woche steht der nächste UB an. Ich bräuchte die Stunden zur Vorbereitung. Nein. Körper sagt nein. Akzeptanz.


Immer wieder kommt der Kritiker und sagt: du kannst arbeiten. Du bist doch nicht krank. Du kannst zumindest an den Schreibtisch. Sei nicht faul. Du kannst doch denken.

Mittwoch saß ich zu viel dran. Abends war ich total überfordert und der Nacken schmerzte noch mehr. Gestern war es dann schon besser.

Bewusst nur 2 Stunden eingeplant. Dran gehalten.

Nur die Klausuren habe ich noch auf dem Sofa zu Ende korrigiert. Aber das brauchte ich für den Kopf.


Heute habe ich wieder Physio (3x dann in dieser Woche – alleine das ist schon unheimlich)

Gestern fühlte sich der Nacken ein kleines bisschen besser an. Es bleibt spannend.


Und am Ende hilft doch wieder nur eins: Akzeptanz.

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