Jahresrückblick 2022.

Wie auch letztes Jahr versuche ich mich an einem kurzen Jahresrückblick.

Das Jahr ging rasend schnell vorbei, es ist viel passiert.


Durch dieses Gefühl, scheinen die positiven Dinge jedoch auch in Vergessenheit zu geraten.

Das größte was ich dieses Jahr geschafft habe, war den Masterabschluss zu erlangen.

Nach 9 Jahren Studium habe ich dieses Kapitel endlich abschließen können.

Ein tolles, aufregendes und sehr prägsames Kapitel meines Lebens.


Ein Ostern in Quarantäne, was mich auf die Probe stellte, aber mir erneut gezeigt hat, wie dankbar ich für mein Leben, meine Freunde und meinen Körper bin. Ich habe es gut überstanden.

Dann wurde ich am letzten Tage des Aprils zu einer Beamtin ernannt. Ein weiterer großer Moment, der voller Emotionen war.


Zwei Tage später der erste Schultag in der neuen Schule. Alles war neu, aufregend, viel.

Mittlerweile bin ich dort angekommen. Sehr gut angekommen. Ich fühle mich wohl. Die Kolleg*innen sind wertvolle Begleiter*innen auf meinem Abenteuer : Referendariat.


Mitte Mai ziehe ich mit meinem Partner zusammen. Neue Stadt, neue Wohnung, neues Kapitel.

Ich habe es mir niemals so harmonisch ausmalen können, wie es tatsächlich ist. Ich dachte es wird schwierig, dass wir viel streiten werden.

Doch wir schaffen es. Jeden Tag aufs Neue. Mit Dankbarkeit und Fürsorge. Verständnis und Liebe.


Sommer-Ferien voller schöner Momente. Festival, ein Besuch in Brandenburg und dann ein Besuch bei der Freundin in der Ferne.

Nach den Sommerferien stellt uns das Referendariat schon bald auf die Probe.


Mit Hilfe der Paartherapie schaffen wir es aus dem Loch und finden eine Lösung für die nächsten Unterrichtsbesuche. Es hilft.


Bis zu den Herbstferien bewege ich mich schwimmend von Unterrichtsbesuch zu Unterrichtsbesuch. Lerne meine Schülerschaft besser kennen, lerne jeden Tag etwas neues, wertvolles dazu.

Oft denke ich ich will gar keine Lehrerin werden .

Die schlaue Frau hilft. Sie sagt es liegt an der Überforderung der ganzen neuen Aufgaben.

Was soll ich sagen? Wir werden sehen.


Im Oktober dann unser langersehnter Urlaub.

Wir reisen nach Kreta.

Genießen Sonne, Inselluft, leckeres Essen und Entspannung pur.

Ich bin so dankbar für diesen Urlaub.

Die Ressourcen wieder etwas aufgefüllt.


Nach den Herbstferien wollen Klausuren geschrieben werden und die nächsten zwei Unterrichtsbesuche geplant werden.

Derselbe Zustand wie nach den Sommerferien. Nur mit mehr Erfahrung.


Herr Kritiker ist stets an meiner Seite. Was sich im Vergleich zu 2021 geändert hat?

Ich erkenne ihn schneller. Ich arbeite aktiver mit ihm, versuche ihn klein zu halten. Und er redet mir nicht mehr so oft ein, dass mich mein Partner im Referendariat eh verlassen wird.

Weniger Verlustängste. Aber dennoch viel Unsicherheit was meine Fähigkeiten angeht.


Die Besuche laufen beide großartig und ich bekomme sehr, sehr bestärkendes Feedback.

Könnte ich es doch nur leichter verinnerlichen.

Ein Prozess. Es ist alles ein Prozess.


Weihnachten 2022. Ich werde erneut auf die Probe gestellt. Die nächste Quarantäne.

Das Weihnachtsfest ist anders. Aber schön. Sehr schön.

Es bringt den Partner und mich irgendwie näher zusammen. Wir sind dankbar füreinander. Wir genießen es nirgendwo hinfahren und sich vollfuttern zu müssen.

Der Körper schafft es wieder einmal. Diesmal etwas besser als beim ersten Mal.

Ich bin dankbar.


Dankbarkeit und Akzeptanz.

Meine Worte für das Jahr 2022.

Beides habe ich geschafft mehr und mehr in meinen Alltag zu integrieren.


Beides hilft mir, mich in meinem Leben mit Borderline, mit starken Gefühlen, wohler zu fühlen.

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